Ein Wort zum Beginn:
Grüß Dich!
Bild: Martina Zeleny, eigenes Werk
Danke, daß Du vorbeischaust, hoffe, es ist etwas nützliches dabei.
Dies ist eine Seite für Reenactors der Hallstatt-Zeit, hauptsächlich um einen Anlaufpunkt zur Koordination zu haben. Naturgemäß ist das ein bisschen aus dem Ruder gelaufen, aber momentan ist's noch nicht schlimm.
Wie sich herausgestellt hat, gibt es aber eine Menge Leute, die sich für eine Hallstatt-Darstellung interessieren würden, wenn's:
- Einen einfachen Einstieg gibt, für den man keinen neuen Kredit braucht
- Man was damit machen kann, sprich: Museums-Events, bei denen man mal Schnuppern kann ohne dass das gleich eine Verpflichtungslawine auslöst
- Und wenn man sowas wie eine Einführung ins Thema bekäme, die weniger als 6 Monate Literaturstudium erzwingt
Na gut, haben wir uns gedacht, daran kanns ja nicht scheitern. Daher diese Seite.
Die Informationen hier sind also so einfach und heruntergebrochen wie möglich, versuchen aber für die verschiedenen Interessen interessante Fragen aufzuwerfen, die jeder für sich weiterverfolgen kann. Könnte man mehr machen? Sicher. Aber dann wird's für Interessenten ohne Vorahnung schnell überwältigend (in Wirklichkeit ist wahrscheinlich schon zu viel Detail hier - mein 'tismus ist nicht gut unter Kontrolle)
Aber was haben die Museen davon, könnte man fragen:
Mit genug Leuten, deren Ausstattung gut genug ist, kann man für wenig Geld Museumsevents aufwerten, oder neu veranstalten. Dorfbelebungen organisieren sich teilweise von selbst, die Leute bringen ihre eigene Ausrüstung mit, arbeiten mit Besuchern, und bieten Erlebnis. Mit genug gutem Willen auf allen Seiten gibt's auch helfende Hände, wenn mal wer gebraucht wird, und das Museum selbst kann davon profitieren - Beispiele sind das Germanengehöft in Elsarn mit dem Glasprojekt, und das Keltendorf in Schwarzenbach in der Buckeligen Welt, wo im Sommer Keltendarsteller aus sieben Ländern zusammenkommen um Besuchern Offline-Edutainment zu liefern.
Aber was haben Archäologen davon, könnte man dann noch fragen:
Hochinteressiertes Publikum, Versuchskaninchen, Hilfsmannschaft für eigene Projekte, Gesprächspartner und gute Gesellschaft (hoffentlich). Was alles gut oder schlecht sein kann, zugegeben.
Aber es ist Potential, das in Zeiten, wo Citizen Science in Strategiepapieren großer Institutionen auftaucht, vielleicht nützlich sein kann.
Mal sehen, was davon wir für die leider viel zu stiefmütterlich behandelte Hallstatt-Zeit in den nächsten Jahren erreichen können. Hoffentlich etwas. Mal sehen.
Wenn das gut klingt - super. Herzlich Willkommen.
Wir freuen uns auf Feedback, Korrektur, und Spaß gemeinsam
Jakob